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Gaeng ped (Rotes Curry)

Die rote Curry Paste bildet die Basis dieses Klassikers aus der Thai-Küche. Das rote Curry gibt es in vielen Varianten. Zubereitung und Grundzutaten sind dabei immer gleich. Variiert wird jeweils nur die Fleisch- oder Fischsorte. Dieses Rezept ist das Grundrezept für das echte „Gaeng ped“. Es kann mit Hühnerfleisch ebenso zubereitet werden wie mit Schweinefleisch, Rinderfilet oder Steakfleisch, Fisch, Meeresfrüchten und natürlich auch vegetarisch nur mit Gemüse. Wer ein Gaeng ped in einem thailändischen Restaurant bestellt, kann an der Endung erkennen, worum es sich handelt. So ist ein „Gaeng ped gai“ beispielsweise ein rotes Curry mit Huhn, während sich hinter der Bezeichnung „Gaeng ped goon“ eine Variante mit Shrimps verbirgt.

Zutaten für Rotes Curry “Gaeng ped” für 4 Personen

  • 500 g Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse nach Belieben (Geeignet sind alle Fleischsorten, die sich zum Kurzbraten eignen, sowie festfleischiger Fisch)
  • 6 kleine Thai Auberginen oder 2 normale
  • 12 Makeur Puang, thailändische Erbsen-Auberginen
  • 2-5 El rote Curry Paste nach Geschmack
  • 500 ml Kokosmilch
  • 3 Kafir-Limettenblätter
  • 3 Stängel frisches Thai Basilikum
  • Einige Spritzer Fischsauce
  • ½TL Zucker
  • Salz

Die Zubereitung für das Rote Curry “Gaeng ped”

Vorweg eine Anmerkung zu den Auberginen: In Asia-Shops sind verschiedene, kleine Auberginenarten erhältlich. Thai-Auberginen sind hühnereigroß und haben eine weiße Farbe, manche Arten sind auch grün gestreift oder gelb. Sehr empfehlenswert sind auch die länglichen, violett gefärbten Thai-Auberginen. Man kann natürlich auch normale, europäische Auberginen verwenden. Bei den thailändischen Erbsen-Auberginen (Makeur Puang) handel es sich um erbsengroße, grüne, runde Früchte, die als Rispe wachsen. Sie haben einen bitteren Geschmack und werden häufig nicht mitgegessen, sondern an den Tellerrand geschoben. Sie verleihen der Sauce eine sämige Konsistenz und eine dezent herbe Note. Wenn sie nicht erhältlich sind, sollte man sie einfach weglassen.

Das verwendete Fleisch bzw. Fisch oder Gemüse wird in mundgerechte Stücke geschnitten, ebenso die Auberginen. Die Limettenblätter werden von den Stilen befreit und in feine Streifen geschnitten. Für das Thai Basilikum gilt ebenso wie für seinen europäischen Verwandten: Nicht schneiden, nur die Blätter von den Zweigen zupfen (große Blätter werden etwas „zerrupft“) und nicht mitkochen.

Wenn alles vorbereitet ist, ist der Rest ein Kinderspiel. Die Kokosmilch wird im Wok zum Kochen gebracht und die rote Curry Paste eingerührt. Nun kommen Limettenblätter und die Erbsen-Auberginen hinzu. Bei diesem Rezept wird das Fleisch nicht vorher angebraten, sondern in der Sauce gekocht. Wie jeder ambitionierte Hobby-Koch weiß, haben die einzelnen Fleisch- Fisch- und Gemüsesorten ihre spezifischen Garzeiten. Diese müssen bei diesem Curry beachtet werden, sodass die restlichen Zutaten jetzt in entsprechender Reihenfolge hinzugegeben und in der Sauce gegart werden. Am Ende wird mit Fischsauce, Zucker und Salz abgeschmeckt und das Basilikum über das Curry gestreut. Dazu passt natürlich Basmatireis oder thailändischer Duftreis.

Rote Thai Curry Paste

Die rote Curry Paste kann mit ihren bis zu 15 Chilischoten wahrlich nicht mehr als mild bezeichnet werden. Europäer können es mit 5-10 roten Chilischoten etwas gemütlicher angehen lassen oder sich einfach eine andere Thai Curry Paste suchen. Für viele thailändische Gerichte ist die scharfe rote Curry Paste aber ein Hauptbestandteil, nicht zuletzt für das beliebte rote Curry Gaeng Ped.

Zutaten für die Rote Curry Paste

  • 5-15 getrocknete, rote Thai-Chilischoten
  • 1 EL Koriandersamen
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Garnelenpaste
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Stangen Zitronengras
  • 1 Daumengroßes Stück Galgantwurzel (ersatzweise Ingwer)
  • 5 Kaffir-Limettenblätter
  • 2 EL Öl

Zubereitung der Roten Thai Curry Paste

Zunächst werden die Chilischoten für mindestens eine Stunde in warmem Wasser eingeweicht und von den holzigen Enden befreit. Koriandersamen und Kreuzkümmel werden in einer Pfanne ohne Fett kurz angeröstet, bis sie duften. Die frischen Zutaten werden geputzt, geschält und grob gehackt. Am Ende wird einfach alles in einer Küchenmaschine oder mit einem leistungsstarken Stabmixer zu einer sehr feinen Paste verarbeitet. Die Herstellung ist also wirklich nicht schwer und das Ergebnis stellt jede fertig gekaufte rote Curry Paste in den Schatten. Man kann die Paste im Kühlschrank bis zu vier Wochen aufheben oder auch einfrieren.

Das Pad Phrik Khing wird ohne Kokosmilch zubereitet. Es handelt sich um ein eher trockenes Gericht, wobei trocken hier nur meint: ohne viel Sauce. Das Fleisch ist schön saftig und durch die geballte Power der Gewürze ist dieses Thai Gericht alles andere als langweilig!

Zutatenliste für Pad Phrik Khing für 4 Personen

  • 600 g Schweinefleisch
  • 500 g grüne Bohnen (am besten frisch, alternativ tiefgekühlt)
  • 3-4 El Phrik King Curry Paste
  • 4 El Öl
  • 3 Kaffir-Limettenblätter
  • 1 TL Palmzucker oder brauner Zucker
  • ½ Tasse Wasser
  • Salz
  • Einige Spritzer Fischsauce

Pad Phrik Khing, die Zubereitung

Die Bohnen sollten zuvor blanchiert werden. Dazu kocht man sie einfach ca. 10 min in gesalzenem Wasser. Wer es machen möchte wie die Profis, gibt sie nach dem Blanchieren sofort in eine Schüssel mit Eiswasser, dadurch bleiben sie knackiger und schön grün. Je nach Größe werden die Bohnen halbiert oder geviertelt.
Das Schweinefleisch wird in mundgerechte Würfel geschnitten. Die Limettenblätter werden von den harten Stilen befreit und ganz fein gehackt.

Nun kommt das Öl in den Wok und die Curry Paste wird darin kurz etwas angeschwitzt, bis sich ein köstlicher Duft in der Küche verbreitet. In der Paste wird nun das Fleisch unter Rühren gebraten. Das dauert nur wenige Minuten. Schließlich kommen die Bohnen und die Limettenschale hinzu und das Ganze wird mit Wasser abgelöscht. Am Ende schmeckt man mit Palmzucker, Salz und Fischsauce ab und fertig ist das Pad Phrik Khing. Dazu passt natürlich ein thailändischer Duftreis.

Phrik Khing Curry Paste

Die Phrik Khing Curry Paste ist unerlässlich für das bekannte Gericht Pad Phrik Khing, dem Schweinefleisch mit grünen Bohnen. Sie kann jedoch auch für viele andere Fleischgerichte verwendet werden. Experimentieren Sie mit den Curry Pasten! Wandeln Sie thailändische Rezepte durch Austauschen der Curry Pasten einfach ab. Die Phrik Khing Curry Paste kann auch in Öl gerührt als Marinade für Grillfleisch sehr interessant sein. Hackbällchen, Frikadellen oder Köfte gibt sie übrigens einen ganz besonderen Kick!

Zutaten für die Phrik Khing Curry Paste

  • 6 getrocknete, große, rote Chilischoten
  • 2 EL fein gehackter Galgant oder Ingwer
  • Die Schale einer Kaffir-Limette oder normaler Limette
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 4 Schalotten, fein gehackt
  • 1 Tl schwarze Pfefferkörner
  • 1 Tl Garnelenpaste

Die Zubereitung der Phrik Khing Curry Paste

Die Chilischoten werden in warmem Wasser ca. 1 Stunde eingeweicht, bevor sie von den Stilenden befreit werden. Die Schale der Limette wird abgerieben. Damit sind die Vorbereitungen auch schon abgeschlossen. Die Zutaten werden nun in einer Küchenmaschine oder mit einem Mixstab zu einer feinen Paste verarbeitet. Diese kann im Kühlschrank bis zu 4 Wochen aufgehoben oder alternativ auch eingefroren werden.

Dieses traumhaft würzige Gericht aus der thailändischen Küche ist schnell und einfach zubereitet. Solange man das Fleisch nicht zu lange gart, kann dabei nichts schief gehen. Servieren Sie das Entencurry mit Basmatireis und beispielsweise einem thailändischen Salat.

Zutatenliste für Ente mit Panang Curry Paste für 4 Personen

  • 800 g Entenbrust (ca. zwei größere Brüste)
  • 1 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 El Austernsauce
  • 3-4 EL Panang Curry Paste
  • 250 ml Kokosmilch
  • 100°ml Wasser
  • 6 Kaffir-Limettenblätter
  • Einige Tropfen Fischsauce
  • Salz
  • Etwas Limettensaft

Die Anleitung für Ente mit Panang Curry Paste

Zunächst wird das Entenfleisch vorbereitet. Dazu wird die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig eingeschnitten, wobei darauf zu achten ist, nicht bis auf das Fleisch durchzuschneiden. Die Knoblauchzehe wird nun fein gehackt und mit Austernsauce und Sojasauce zu einer Marinade verrührt. In dieser lässt man das Entenfleisch am besten über Nacht marinieren.

Am nächsten Tag tupft man es gut trocken (Marinade aufbewahren).

Nun werden erst einmal die restlichen Zutaten vorbereitet. Die Zwiebel wird fein gehackt. Von den Limettenblättern entfernt man die harten Stile und schneidet sie in sehr feine Streifen.

Jetzt wird das Öl im Wok erhitzt und die Entenbrüste auf der Hautseite ca. 5-7 Minuten scharf angebraten. Falls der Wok zu klein ist, brät man sie besser einzeln. Das Fett aus der Entenhaut wird dabei ausgelassen. Die Haut sollte knusprig und leicht braun werden. Dann wird das Fleisch gewendet und auf der anderen Seite höchstens 3 Minuten gebraten. Die Ente schwimmt nun wahrscheinlich im ausgetretenen Fett und das sollte sie auch. Entenfleisch muss in der Mitte noch rosa sein, auch wenn es noch etwas blutig ist, ist das okay. Auf keinen Fall durchbraten, dann wird es trocken! Zudem gart die Brust gleich noch etwas nach. Sie wird nun aus dem Fett genommen und in Alufolie gewickelt, damit sie nicht auskühlt.

Das Entenfett wird bis auf 2-3 EL abgegossen. Wer auf einem Wokbrenner kocht, sollte dabei sehr vorsichtig sein, damit keine Stichflammen entstehen. In dem verbleibenden Fett werden nun die Zwiebeln angebraten und mit Kokosmilch, Wasser und der übrig gebliebenen Marinade abgelöscht. In diese Sauce wird die Currypaste eingerührt. Die Limettenblätter kommen ebenfalls hinzu. Die Sauce kann nun etwas einkochen, während das Fleisch in serviergerechte, dünne Scheiben geschnitten wird. Die Fleischscheiben werden nun in der Sauce kurz erwärmt. Das Entencurry ist jetzt fertig und wird mit Fischsauce und Salz abgeschmeckt. Einige Spritzer Limettensaft bilden einen schönen Kontrast zur Süße der Kokosmilch.

Panang Curry Paste

Die Panang Curry Paste gilt in Thailand als eine vergleichsweise milde Paste, die vorwiegend für Fleischgerichte verwendet wird. Das Wort „vergleichsweise“ sagt jedoch schon alles. Für Europäer ist auch diese Curry Paste relativ scharf. Das Original Rezept sieht 10 Chilischoten vor, empfindliche Gemüter sollten es vielleicht zunächst mit der Hälfte versuchen oder einfach eine der anderen Thai Curry Pasten ausprobieren.

Zutaten für echte Panang Curry Paste

  • 50 g geröstete Erdnüsse
  • 1 TL Garnelenpaste
  • 5-10 getrocknete, rote Chilischoten (Thaichilis)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält
  • 1 Stange Zitronengras
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersamen

Die Schritt-für-Schritt-Zubereitung für Panang Curry Paste

Zunächst müssen die Chilischoten in warmem Wasser für mindestens eine Stunde eingeweicht werden. Danach lässt man sie abtropfen und entfernt, falls vorhanden, die holzigen Stilenden.
Kreuzkümmel und Koriandersamen werden ohne Fettzugabe in einer Pfanne unter Rühren angeröstet, bis sie einen zarten Duft verströmen (nicht braun werden lassen).
Frühlingszwiebeln und Zitronengras werden von den unbrauchbaren Teilen befreit und grob gehackt.
Nun werden alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem leistungsstarken Stabmixer zu einer feinen Paste verarbeitet. Die Panang Curry Paste hält sich im Kühlschrank mindestens vier Wochen, sie kann alternativ auch eingefroren werden. Man kann Sie vielfältig verwenden, beispielsweise für Ente mit Panang Curry Paste.

Ein grünes Curry wird in Thailand im Prinzip genauso hergestellt, wie das rote Curry Gaeng ped. Der Unterschied besteht lediglich in der verwendeten Curry Paste. Dieses Rezept hier ist eine köstliche Variation mit Lachs und grünem Spargel. Hier findet sich das Rezept für Grüne Thai Curry Paste.

Zutaten für Lachs mit grüner Curry Paste für vier Personen

  • 600 g Lachs Filet
  • 500 g grüner Spargel
  • 150 g Cocktailtomaten
  • 2-3 Esslöffel grüne Curry Paste
  • 400 ml Kokosmilch
  • 3 Stängel Thai Basilikum
  • 1 Prise Palmzucker oder brauner Zucker
  • Salz
  • einige Spritzer Fischsauce

Lachs mit grüner Curry Paste – die Zubereitung

Zunächst wird der Spargel vorbereitet. Grüner Spargel muss in der Regel nicht geschält werden. Die Enden können etwas holzig sein, in diesem Fall schneidet man sie einfach ab. Die Spargelstangen werden in ca. 5 cm lange Stücke geschnitten.

Die Lachsfilets sollte man noch einmal auf eventuell vorhandene Gräten untersuchen, bevor man sie in mundgerechte Stücke schneidet.

Nun wird die Kokosmilch im Wok zusammen mit der Curry Paste erhitzt. Da der Spargel die längste Garzeit hat, kommt er zuerst in die Sauce. Zugedeckt lässt man ihn 6-8 Minuten kochen. Dann werden die Lachsstücke, die Cocktailtomaten (ganz oder halbiert, je nach Größe) Salz, Zucker und ein wenig Fischsauce hinzugegeben. Bei geschlossenem Deckel lässt man alles auf kleiner Flamme ca. 4-5°min gar ziehen. Vom Thai Basilikum zupft man die Blätter ab und hebt sie vor dem Servieren vorsichtig unter. Zu diesem Gericht passt ein thailändischer Duftreis oder natürlich Basmatireis. Hier gibt es noch mehr Rezepte aus der thailändischen Küche.

Grüne Thai Curry Paste

Die grüne Curry Paste ist die schärfste unter den Thai Pasten. Außerdem enthält sie weder Koriandersamen noch Kreuzkümmel. Die Schale der Kaffir-Limette gibt ihr einen ganz besonderen Geschmack. Die thailändischen Kaffir-Limetten haben eine runzelige Haut und kaum Fruchtfleisch. In Thailand verwendet man in der Küche nur die Blätter des Baumes und die Schale der Früchte. Mittlerweile kann man diese Frucht auch in Europa in asiatischen Lebensmittelgeschäften kaufen. Als Ersatz kann zur Not normale Limettenschale verwendet werden.

Zutaten für eine Grüne Curry Paste

  • 5-10 frische, grüne Chilischoten
  • 5 Thai Zwiebeln oder Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Galgantwurzel
  • 2 Stangen Zitronengras
  • Die Schale einer Kaffir-Limette
  • 1TL Salz
  • 1 TL Garnelenpaste

In Asia-Shops sind verschiedene, grüne Chilischoten erhältlich. Verwenden Sie auf keinen Fall die winzig kleinen, 2-3°cm langen Schoten. Diese sind höllisch scharf und werden auch in Thailand nicht für diese Paste verwendet.

Die Zubereitung der Grünen Thai Curry Paste

Zwiebeln, Knoblauch und Galgant werden geschält und grob gehackt. Von dem Zitronengras wird nur der untere, weiße Teil verwendet. Die Limettenschale wird ebenfalls klein geschnitten. Dann werden alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem leistungsstarken Stabmixer zu einer feinen Paste verarbeitet. Theoretisch geht dies auch im Mörser, dies erfordert jedoch einiges an Muskelkraft.

Die grüne Curry Paste hält sich im Kühlschrank mindestens zwei Wochen, sie lässt sich aber auch sehr gut einfrieren. Sie eignet sich für eine Vielzahl von Gerichten – hier findet sich beispielsweise ein schmackhaftes Rezept Lachs mit grüner Curry Paste.

Tandoori Chicken Rezept

Tandoori Chicken ist eines der bekanntesten Gerichte der indischen Küche. In Indien wird dieses rot gefärbte Hühnchen im traditionellen Lehmofen, dem Tandur, zubereitet. Dieses tandoori hähnchen rezept ist an die Bedingungen westlicher Elektroherde angepasst. Gleiches gilt für die tandoori paste, in der das Huhn baden geht. Indische Gewürze sind sehr intensiv, sie wurden hier ein wenig reduziert um Anfänger nicht gleich in die Flucht zu schlagen. Indisch essen, will ebenso gelernt sein wie indisch kochen!

Tandoori Chicken Rezept: Zutaten für 4 Personen

  • 2 kleine Hähnchen
  • Ghee

Rezept Tandoori Paste:

  • 150g stichfester, türkischer oder griechischer Joghurt (10% Fett)
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 2 EL Garam Masala
  • Chilipulver und Paprikapulver nach Geschmack
  • 1 TL Salz
  • 1EL Zitronensaft

Dieses tandoori chicken rezept kommt ohne rote Lebensmittelfarbe aus. Es ist fraglich, ob man in Indien früher tatsächlich eine künstliche Farbe verwendet hat, viel wahrscheinlicher ist, dass die rote Farbe von den Unmengen an Chili- und Paprikapulver kam, mit der die Inder ihr Hühnchen gewürzt haben.

Die Zubereitung ist kinderleicht. Wer weiß, wie man ein Hähnchen fachgerecht zerlegt, hat das Schwierigste schon überstanden. Ansonsten empfiehlt es sich, die Mutter oder das Web zu fragen, den Geflügelhändler zu bitten oder gleich Hähnchenteile zu kaufen.

Für die Paste werden alle Zutaten gut vermischt. Dann werden die Hähnchenteile gesalzen und von allen Seiten gut mit der Paste eingerieben. Falls es gelingt, etwas davon unter die Haut zu bringen, ist es umso besser. Die Hähnchen müssen jetzt mindestens 6 Stunden im Kühlschrank gut durchziehen, bevor sie wieder aus der Marinade genommen und mit der Hautseite nach oben auf eine mit Ghee eingefettete Fettpfanne gelegt werden. Ausgetretene Flüssigkeit kann weggeschüttet werden, der größte Teil der Paste sollte jedoch am Fleisch verbleiben. Im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen wird das tandoori chicken 30-50 Minuten, je nach Größe der Fleischstücke, gebraten. Zwischenzeitlich kann man ausgetretenes Fett mit einer Kelle über das Fleisch gießen.

Zum Tandoori Hähnchen passt beispielsweise indisches Fladenbrot, Basmatireis, Joghurtsauce und ein Mango Chutney.

Kichererbsencurry

In Indien leben viele Menschen aus religiösen Gründen vegetarisch. Kichererbsen sind nahrhaft und proteinreich und, nach diesem Kichererbsencurry Rezept zubereitet, auch ganz besonders lecker!

indisches Kichererbsencurry Rezept: Zutaten für 4 Personen

  • 300g Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
  • 1 Prise Natron
  • Salz
  • 1 EL Ghee
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 2 Chilischoten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück frischer Galgant oder Ingwer
  • 4 Kartoffeln, festkochend
  • 1 Dose geschälte Tomaten, gehackt
  • 1 TL Tamarindenpaste
  • 2 EL Garam Masala
  • 1 Prise Asafötida
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kurkuma
  • 150g saure Sahne
  • Salz

Zunächst werden alle Zutaten vorbereitet, das bedeutet: Zwiebel, Knoblauch, Chili und Galgant fein hacken, Möhre in sehr kleine Würfel und die Kartoffeln schälen und in größere Würfel schneiden.
Die eingeweichten Kichererbsen werden abgeschüttet und noch einmal abgespült. Dann wird das Ghee in einem Topf erhitzt und Zwiebeln, Knoblauch, Galgant und Chili darin gedünstet.
Nun kommen Kichererbsen, Garam Masala, Asafötida und Lorbeer hinzu und das Ganze wird mit den Tomaten, Salz, Natron und so viel Wasser abgelöscht, dass die Kichererbsen ca. 3 cm hoch bedeckt sind. Lieber etwas weniger Wasser nehmen und später nachgießen.
Das Ganze lässt man nun zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln. Dann ist die Hälfte der Garzeit schon vorüber und man kann getrost Kartoffeln und Möhren hinzugeben, ohne befürchten zu müssen, dass sie komplett zerfallen.
Nach weiteren 20 Minuten müsste das Kichererbsencurry fertig sein. Die Erbsen sollten weich sein. Zu bissfeste Kichererbsen können sich nachteilig auf das menschliche Wohlbefinden auswirken!
Abgeschmeckt wird das Curry mit Salz, Tamarindenpaste, Kurkuma und saurer Sahne.
Dazu passt Basmatireis oder indisches Fladenbrot und zum Beispiel ein Mango Chutney.

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