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Dieses Gericht ist etwas für absolute Koch-Anfänger und schnell gemacht. Auberginen und indische Gewürze, das ist eine nahezu perfekte Kombination. Hier finden Sie weitere indische Rezepte

Dieses Rezepte ist übrigens für vier Personen ausgelegt.

Auberginen Curry mit Kartoffeln

  • 3 EL Ghee oder Butterschmalz
  • 1 TL Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • 6 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
  • 3 Auberginen
  • 500ml pürierte Tomaten
  • 1 TL Garam Masala
  • 2-3 TL indisches Curry
  • Salz
  • 2 EL Kokoscreme oder 100ml Kokosmilch

Die Kartoffeln werden geschält und in Würfel geschnitten. Die Auberginen werden ebenfalls gewürfelt, aber natürlich nicht geschält. Wenn Zwiebel, Ingwer, Chili und Knoblauch schon gehackt sind, ist die Vorbereitung auch schon abgeschlossen und es geht los. Wer zu diesem Gericht Reis essen möchte, sollte ihn jetzt spätestens aufsetzen, das Curry ist nämlich in weniger als 20 Minuten fertig.

Zuerst wird das Ghee im Wok erhitzt und die Zwiebeln darin angebraten. Jetzt kommen die Kartoffelwürfel hinzu. Schön ist, wenn sie ein paar braune Stellen bekommen, das tut dem Geschmack nur gut. Unter ständigem Rühren werden Ingwer und Knoblauch kurz angeröstet. Die Packung mit den pürierten Tomaten sollte jetzt griffbereit und schon geöffnet neben dem Herd stehen. Wenn Sie die Gewürze nämlich ins heiße Fett geben und dann erst die Schere suchen müssen, verbrennt alles und das Essen taugt höchstens noch für den Mülleimer. Vorbereitung ist ohnehin das A und O der asiatischen Kochkunst.

Sie geben also nun das Garam Masala und das Curry in den Wok, rühren alles kurz durch und löschen das ganze sofort mit den Tomaten ab. Die Gewürze entwickeln durch das kurze Anrösten erst ihr Aroma, da sie aber schon gemahlen sind, darf dies wirklich nur ganz kurz geschehen.

Jetzt können Sie sich entspannen. Sie müssen nur noch die Auberginenwürfel hinzugeben, salzen, den Deckel auf den Wok legen und das ganze ca. 8- 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Die Garzeit hängt natürlich davon ab, wie groß Sie die Würfel geschnitten haben.

Die Auberginen und Kartoffeln sollten gar sein, aber bitte nicht matschig. Es liegt in der Natur der Sache, dass Auberginen beim Kochen weich werden, aber die Stücke sollten schon noch zu erkennen sein.
Zum Schluss geben Sie noch die Kokospaste hinzu und rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Idealer Weise hat das Curry nun eine cremige Konsistenz.

Chinesische Bratnudeln sind wohl der Klassiker in jedem China-Imbiss und man kann sie auch ganz leicht selbst zubereiten.

Die vollständige Liste aller Rezepte für gebratene Nudeln.

Im Prinzip lassen sich hier gebratene Nudeln chinesische Art allerlei Reste verwerten. Übrig gebliebene Nudeln, Gemüse, gebratenes Fleisch, Eier… Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos und man hat schnell ein leckeres Gericht auf dem Tisch.

chinesische gebratene Nudeln Rezept:

  • 400g chinesische Eiernudeln oder Bandnudeln
  • 1-2 Möhren
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Pak Choi oder einige Blätter Mangold
  • 150g Mungobohnensprossen
  • 250g Hühnerbrustfilet, dünn geschnitten
  • 5-8 EL Erdnussöl
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 EL Sambalpaste
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5-Gewürzepulver aus dem Asiashop
  • Sesamöl

Während man das Gemüse vorbereitet, kocht man am besten schon einmal die Nudeln. Wie man Nudeln kocht, muss an dieser Stelle wohl nicht erläutert werden, ein Blick auf die Packung kann aber nicht schaden. Da sind nur chinesische Schriftzeichen zu sehen? Dann heißt es Vorsicht, diese Nudeln sind oft sehr schnell gar.
Die Gemüse sollten sehr fein geschnitten werden, besonders die Möhren, da sie sonst nicht gar werden.
Zuerst erhitzt man das Öl im Wok und brät das Fleisch gut an. Bei diesem Gericht werden die Möglichkeiten des Wok-Kochens so richtig ausgeschöpft. Das Fleisch wird jetzt nämlich einfach an den Rand nach oben geschoben, wo die Hitze geringer ist. In die Mitte kommen nun die Möhren und werden eine Weile gebraten. Dann kommen die restlichen Gemüse und der Knoblauch hinzu und man brät das ganze unter ständigem Rühren gut durch. Jetzt wird das Fleisch untergemischt und die Sambalpaste.

Die gegarten und abgetropften Nudeln werden nun unter ständigem Rühren hinzugegeben, und da das Rezept gebratene Nudeln heißt, sollte man ihnen auch ein wenig Zeit dazu lassen. Am Ende kommen die Gewürze hinzu. Das fertige Gericht sollte eine feuchte, ölige Beschaffenheit haben und schön würzig schmecken. Das Sesamöl wird erst bei Tisch über den Teller geträufelt, je nach Geschmack kann jeder noch mit etwas Sambalpaste und Sojasauce nachwürzen.

Die sogenannte Pho ist die Nationalsuppe Vietnams. Sie wird meistens mit Rindfleisch zubereitet. Als ich einmal keine Lust auf Fleisch hatte, habe ich mir diese Variante ausgedacht und war von dem Ergebnis so angetan, dass die Suppe jetzt öfter auf den Tisch kommt. Das folgende Rezept für eine vietnamesische Gemüsesuppe ist für vier Personen ausgelegt:

vietnamesische Gemüsesuppe: Brühe

  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Vietnamesische Fischsauce
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Ingwer, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 2-3 Sternanis
  • 1 TL Koriandersamen
  • 100g Sellerieknolle
  • 1 Möhre
  • 1 Lauchstange
  • 1 Liter Wasser
  • 1 TL Salz

Dies ist die Grundlage für die Suppe. Man kann sie schon am Vortag zubereiten. Die Gemüse werden klein geschnitten und alles wird zusammen in einem großen Topf erhitzt und mindestens 1 Stunde auf kleiner Flamme gekocht. Dann durch ein Sieb schütten und fertig ist die herrliche Suppengrundlage, die nichts mit einem Brühwürfel gemeinsam hat.

vegetarische Vietnamesische Gemüsesuppe: Suppe

  • 1Möhre
  • 1 kleine Dose Lotuswurzeln
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 200g Chinakohl
  • 150g Champignons
  • 100g Mungobohnenkeimlinge
  • 5 getrocknete Shiitakepilze, eingeweicht
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200g Reisnudeln oder Eiernudeln

Vietnamesische Gemüsesuppe Gewürze:

  • 3 EL dunkle Sojasauce
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer frisch gemahlen
  • dunkles Sesamöl

Die Gemüse müssen alle geputzt und in dekorative, mundgerechte Stücke geschnitten werden. Seien Sie hier ruhig kreativ und denken Sie daran, was für Kunstwerke die Asiaten aus Gemüse schnitzen. Die Lotuswurzeln sehen besonders schön aus, wenn man sie in Scheiben schneidet. Der Rest geht jetzt schnell und ist kinderleicht. Die Brühe wird erhitzt und die Zutaten werden nacheinander zugegeben. Für jede Gemüsesorte können Sie eine knappe Minute Garzeit einplanen. Zuerst also die Möhren und Knoblauch hinein geben, eine Minute warten, dann Nudeln, Shiitakepilze und Kohl, wieder eine Minute kochen und so weiter fortfahren mit Lotuswurzeln und Frühlingszwiebeln, Champignons und zuletzt den Bohnenkeimlingen. In Vietnam gehören in eine Suppe Glasnudeln oder Reisnudeln. Wenn Sie diese verwenden, müssen Sie nach der Garzeit auf der Packung schauen, diese variiert je nach Dicke und Art der Nudeln. Am Ende wird mit den Gewürzen abgeschmeckt und Sie sollten probieren, ob die Nudeln gar sind. Mit einigen Tropfen Sesamöl pro Portion servieren.

Dies ist ein klassisches und leckeres Massaman Curry Rezept. Man kann entweder eine fertige Massaman Curry Paste kaufen oder selber eine herstellen: Massaman Curry Paste Rezept

Massman Curry Rezept mit Ananas und Huhn: Zutaten für 4 Personen

  • 500g Hühnerbrustfilet
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • ca. 3 EL Massam Curry-Paste
  • 400ml Kokosmilch oder saure Sahne
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 4 mittelgroße, festkochende Kartoffeln oder 1-2 Süßkartoffeln
  • 200g frische Ananas, gewürfelt
  • ½ Bund frischer Koriander oder glatte Petersilie
  • 50g geröstete Erdnüsse
  • Salz
  • einige Spritzer Fischsauce
  • geschmacksneutrales Pflanzenöl

Zunächst einmal sei gesagt, dass man dieses Rezept beliebig variieren kann. Original ist es sicher mit den Süßkartoffeln, aber auch mit normalen Kartoffeln schmeckt es sehr gut. Als wir einmal keine Kokosmilch bekommen konnten, habe ich das Rezept mit saurer Sahne gemacht und es hat mir fast noch besser geschmeckt. Mit der Fischsauce ist es so eine Sache, hier gilt, ausprobieren! Das Gleiche gilt für den Koriander, der einen ganz speziellen Geschmack hat. Manche lieben ihn, manche sagen er schmecke wie Seife.

Das Hühnerfleisch wird in mundgerechte Stücke geschnitten und im Wok in Öl kross angebraten. Dann kommen die gewürfelten Kartoffeln hinzu und werden ebenfalls etwas gebraten. Nun wird die Kokosmilch angegossen, etwas Salz hinzugefügt und alles erst einmal zugedeckt ca. 5-10 Minuten geschmort, bis die Kartoffeln und das Fleisch gar sind.

Jetzt kommt das Entscheidende, die Massaman Currypaste. 2-3 EL sind eine gute Menge, wer sonst aber nicht so scharf isst, sollte sich langsam herantasten. Mehr geht später immer. Die Paste wird gut untergerührt. Ananas, Frühlingszwiebeln, Zucker, Zitronensaft und Kokosmilch oder saure Sahne kommen jetzt hinzu und man lässt das ganze noch einmal wenige Minuten offen köcheln, bis sich alles gut verbunden hat und die einzelnen Zutaten gar sind.

Zum Schluss wird das Curry abgeschmeckt. Sie müssen selbst entscheiden, ob Sie die Fischsauce verwenden wollen, wer daran riecht weiß meistens sofort ob dieser Geruch interessant ist oder nicht! Ein paar Spritzer genügen aber auf jeden Fall. Erst zum Schluss werden Koriander oder Petersilie untergehoben und die Erdnüsse dekorativ darüber gestreut.

Massaman Curry Paste

Massaman Curry Paste ist ein echter Klassiker der Thai-Küche. Es gibt sie in unendlichen Variationen, wahrscheinlich hat fast jede Hausfrau in Thailand ihr eigenes Rezept. Fünf Chilischoten sollten es für ein gutes Massaman Curry Paste Rezept schon sein. Nach oben hin sind die Grenzen natürlich offen!

Zutaten:

  • 5-7 rote Chilischoten
  • 3 kleine Schalotten, fein gehackt
  • 1 Stange frisches Zitronengras
  • 1 EL frischer Ingwer, gehackt
  • 5 grüne Kardamomkapseln
  • 3-4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2TL Korianderkörner
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • ½ TL Muskatnuss gemahlen
  • ½ kleine Zimtstange
  • 3 Gewürznelken
  • 1TL Thailändische Garnelenpaste

Zubereitung Massaman Curry Paste:

Zunächst müssen die Chilischoten halbiert und entkernt werden. Wer es besonders scharf mag, kann die Kerne auch mit verwenden, aber Vorsicht, dann wird es ziemlich hot! Wer empfindlich ist, sollte sich für diese Arbeit Gummihandschuhe anziehen, sonst brennen die Hände und wenn man dann noch versehentlich ins Auge fasst….

Die Kardamomkapseln müssen mit einem kleinen Messer aufgeschnitten und die Samenkörner heraus gelöst werden. Nur sie kommen in die Paste, die Hülsen sind minderwertig und haben in einem guten Curry nichts zu suchen.

Dann werden die trockenen Gewürze angeröstet. Dazu wird der Wok ohne Fett auf dem Herd erhitzt. Man gibt nun Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt und Nelken hinein und röstet die Gewürze unter Rühren an, bis ein warmer, wohliger Duft in die Nase steigt und die Nachbarn vor der Tür stehen, weil es im ganzen Hausflur riecht wie auf einem orientalischen Basar.

Die gemahlenen Gewürze werden nicht geröstet, sie würden zu schnell verbrennen.

Um die Massaman Curry Paste fertig zu stellen, gibt man jetzt alle Zutaten in den Mixer oder in die Küchenmaschine. Je nach Gerät kann es schwierig sein, die trockenen Gewürze fein zu vermahlen. Deswegen ist es ratsam, diese zuerst hinein zu geben, dann geht es meistens besser. Am Ende sollten alle Zutaten zu einer feinen, geschmeidigen Paste verarbeitet sein.

Die Zutaten für 4 Personen sind:

  • 350 g Rindfleisch bester Qualität, zum Beispiel Steak oder Filet (es sollte zum Kurzbraten geeignet sein)
  • 1 EL Speisestärke
  • 5-8 EL Rapsöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 1-2 Möhren je nach Größe
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote oder grüne Paprikaschote
  • nach Geschmack 1/2-1 frische Chilischote
  • 150 g Zuckerschoten
  • 1-3 EL selbstgemachte gelbe Currypaste, je nach Geschmack
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL Sojasauce
  • ca. 1-2 TL Zitronen- oder besser Limettensaft
  • Salz
  • ein halbes, kleines Bund Thaibasilikum

Zunächst werden alle Zutaten in kleine, mundgerechte Stücke geschnitten. Das Fleisch sollte in möglichst dünne Streifen geschnitten werden und mit der Stärke vermischt werden. Dann wird ca. die Hälfte des Öls im Wok erhitzt und das Fleisch unter Rühren scharf angebraten. Wenn es fast fertig gebraten ist, kommt die Hälfte der Currypaste hinzu. Diese wird noch ganz kurz mit gebraten, sie entwickelt dadurch ein besseres Aroma. Auf keinen Fall aber darf die Paste zu lange gebraten werde, der enthaltene Curry wird sonst bitter. Hier ist also Fingerspitzengefühl gefragt.

Nun nimmt man das Fleisch mit einer Kelle heraus und legt es beiseite. Wenn jetzt noch viel von der Currypaste im Wok verblieben ist, sollte man diesen mit Küchenpapier ausreiben, weil die Paste beim Garen des Gemüses sonst verbrennt.
Anschließend wird das Gemüse im restlichen Öl in folgender Reihenfolge gebraten, damit auch alles gar wird: Möhren und Zwiebel zuerst, sie brauchen am längsten, dann die Paprika und Chili und zuletzt die Zuckerschoten.

Wie lange das Gemüse gebraten werden muss, ist Geschmackssache. Es sollte aber auf jeden Fall noch Biss haben. Dann kommt das Fleisch zurück in den Wok und auch die restliche Paste. Man rührt das ganze noch einmal auf dem Feuer durch und gießt die Kokosmilch an. Dann wird mit den übrigen Zutaten einfach abgeschmeckt. Das Gericht sollte noch ein paar Minuten köcheln, damit sich alle Zutaten und Aromen gut verbinden und die Sauce etwas dicker wird.

Zu dem Curry mit Rindfleisch sollte ausschließlich Basmatireis serviert werden.

Thai Curry Paste Rezepte

Thai Curry Pasten gehören zu den erfolgreichsten Exportartikeln Thailands, auch wenn der Schärfegrad nicht allen Europäern liegt. Man kann aber nicht sagen, dass eine Thai Curry Paste langweilig und geschmacklich lediglich auf Schärfe beruht, man kann bei einer Thai Curry Paste getrost von einer Komposition sprechen. Es werden sehr viele Zutaten des Landes zu einer Thai Curry Paste kombiniert.

Thai Curry Paste Rezept:

Rezept gelbe Thai Curry Paste
Rezept Massaman Curry Paste

Hier das Rezept für eine gelbe Thai Curry Paste. Wer auf der Suche nach einer Übersicht über alle Thai Curry Pasten ist, klickt hier: Thai Curry Paste Rezept

Wer einmal in Thailand ein Curry bestellt hat und den Rat des Kellners, die Touristenvariante zu nehmen, ignoriert hat, der weiß, wie sich wirklich scharf anfühlt. Heute sind wir aber einmal gnädig und Ihr findet hier ein Warmduscher Curry-Rezept, das je nach Geschmack und Abhärtungsgrad natürlich mit mehr oder weniger Chili zubereitet werden kann.

Die wichtigsten Zutaten für eine schmackhafte gelbe Thai Curry Paste sind:

  • resistente Geschmacksnerven
  • 1 Esslöffel geschälten Ingwer
  • 2 Esslöffel gehacktes, frisches Zitronengrass
  • 1 Teelöffel geriebene Orangenschale
  • 3 Esslöffel gehackte Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel getrockneten Koriander
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel (“Cumin”)
  • 2 TL Currypulver
  • 2-5 frische, gehackte Chilischoten
  • 2 Teelöffel Salz

Die Zutaten werden in einem Mixer zu einer feinen Paste verarbeitet. Diese gelbe Thai Curry Paste hält sich im Kühlschrank mindestens 10 Tage und kann natürlich auch eingefroren werden.

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass dies keine original gelbe Thai Curry Paste ist: es fehlen zwei essentielle Zutaten für ein gelbes Thai Curry, die ich unterschlagen habe, weil ich sie persönlich nicht so gerne mag: Galagant und Schrimpspaste.

Wer also eine wirkliche original Thai Curry Paste machen möchte, der fügt dem ganzen einen Teelöffel Garnelenpaste sowie ein kleines Stück Galagant hinzu.

Im übrigen muss man sagen, dass es in Thailand kein “gelbe Thai Curry Paste Rezept” gibt, wie wir uns das vorstellen. Jede Familie bereitet das Curry anders zu, hat kleine Varianten ausgearbeitet, die an die nächste Generation weitergegeben werden.

Rindfleisch mit gelbem Curry, Möhren und Zucchini gehört zu meinen absoluten Lieblingsrezepten für den Wok. Dies hat einen ganz einfachen Grund: das Rezept ist sehr einfach zu kochen und trotzdem lecker. Darüber hinaus benötigt man kaum Zutaten, die man nicht schnell im Supermarkt um die Ecke kaufen kann, ein Gang zu Asialaden ist also nicht erforderlich.

Für ein Rindfleisch mit gelbem Curry benötigt man folgende Zutaten, jeweils pro Person:

  • 100 Gramm Rindfleisch (Filet, Entrocote, Rumpsteak, Hüftsteak oder wie Sie wollen)
  • eine kleine Zucchini
  • zwei kleine Möhren
  • Sojasauce
  • gelbes Curry, einfaches Puder
  • Raps- oder Sesamöl
  • Hühnerbrühe instant
  • 1/4 Glas Wasser

Die Zubereitung ist – wie bereits gesagt – sehr einfach. Rindfleisch und Zucchini in kleine Stück geschnitten, die Möhre schälen. Dann stellt man den Wok mit dem Öl auf die Flamme. Das Rindfleisch nun kurz, aber sehr heiß anbraten. Es gibt nun zwei Varianten: entweder, man stellt das Rindfleisch einfach beiseite, oder man schiebt es an den Wokrändern hoch. Bei der zweiten Variante bleibt das Fleisch warm, gart aber nicht weiter.

Das funktioniert aber nur, wenn der Wok schon einigermaßen eingebrannt ist, sprich: häufig benutzt wurde. Ansonsten ganz locker bleiben und das Rindfleisch einfach beiseite schieben.

Nun Möhren und Zucchini anbraten, Curry hinein streuen und das Ganze ein wenig salzen. Wenn die Möhren wenig süß sind, kann man etwas Zucker dazutun. Im nächsten Schritt schüttet man das Wasser dazu und streut etwas von der Hühnerbrühe dazu. Natürlich graust es jetzt allen ambitionierten Köchen wegen der Fertigbrühe. Ich antworte: wenn ich noch tiefgekühlte Hühnerbrühe habe, nehme ich natürlich diese. Meist komme ich aber einfach nicht dazu, mir soviel Arbeit zu machen.
Nun lässt man das ganze ca. zwei Minuten vor sich hin köcheln und vergisst dabei im Eifer des Gefechts schon einmal, Sojasauce dazuzutun. Also: Sojasauce nicht vergessen!

Im letzten Schritt fügt man das Rindfleisch hinzu, egal ob man es von den Wokrändern zurückschiebt oder aus der Schale dazutut. Man lässt das Ganze noch ca. 2. Minuten köcheln und fertig.

Zum Glück ist der Reis schon vorbereitet! Guten Appetit

Hier ein Rezept “gebratener Reis mit gelbem Curry im Wok”. Dieses Rezept gehört ebenfalls in die Kategorie einfache Wok Rezepte und ist relativ schnell gemacht. Für Hühnchen mit gelbem Curry benötigen Sie:

  • 100 Gramm Huhn (am besten Hähnchenbrust)
  • vier Zuckerschoten
  • zwei kleine Möhren
  • Sojasauce
  • gelbes Curry, einfache Currymischung
  • Raps- oder Sesamöl
  • Hühnerbrühe instant
  • 1/4 Glas Wasser
  • gekochter Basmati Reis

Das Rezept ist einfach zu machen: Schneiden Sie das Huhn in mundgerechte Stücke, ebenso Möhren und Zuckerschoten. Währenddessen kann man schon einmal den Basmati Reis kochen. Wenn man den Reis vom Feuer nimmt, muss er noch zehn Minuten ziehen. Das ist der ideale Moment, um den Wok auf die Flamme zu stellen.

Man brät das Huhn kurz, aber scharf an und stellt es danach beiseite. Nun fährt man fort, indem man Möhren und Zuckerschoten anbrät, salzt und mit Currymischung betreut. Dann fügt man das Wasser und etwas Brühe hinzu und lässt das Ganze ca. zwei Minuten kochen.

Der Reis dürfte inzwischen genug gezogen haben und man fügt eine gute Schöpfkelle voll Reis hinzu und sorgt mit dem Pfannenwender dafür, dass der Reis nicht anpappt. Fertig, Guten Appetit.

Dieses Rezept schmeckt meinem 1,5 Jahre alten Sohn besonders gut. Er kann gar nicht genug davon bekommen.

Ich habe meine Eltern gefragt, was ich denn außer Möhren noch in gebratenen Reis machen könnte. Mein Vater sagte: Erbsen. Hm, dachte ich: laaanweilig und habe einige Tage nachgedacht, was ich denn für Gemüse dazu machen könnte (nicht schon wieder Zucchini!). Erst im Supermarkt kam mir die Idee: natürlich, Zuckerschoten!

Manchmal lohnt es sich, nicht zu viel über Dinge nachzudenken, sondern die Dinge einfach im Supermarkt zu kombinieren.

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