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Hier ein weiteres indisches Rezept mit Lammfleisch: Ein rotes Lammcurry mit Curry Masala

rotes Lammcurry: Zutaten für 4 Personen:

  • 800g Lammfleisch aus der Keule
  • 3 EL Ghee
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Stück Ingwer, fein gehackt
  • 1 rote Chilischote, fein gehackt
  • 2 EL Curry Masala für Fleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 350g türkischer oder griechischer Joghurt
  • Salz
  • Frischer Koriander

Das Fleisch wird in mundgerechte Würfel geschnitten und in einem Wok (mit Deckel) oder Kochtopf in Ghee von allen Seiten schön angebraten und gesalzen. Man nimmt es jetzt wieder aus dem Wok und stellt es beiseite, während Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili im verbleibenden Fett gedünstet werden. Das Tomatenmark kommt nun ebenfalls hinzu und wird kurz angeröstet bevor das Fleisch wieder zurück in den Topf gegeben wird. Das Ganze wird nun mit dem Curry Masala gewürzt. 2 EL sind die richtige Menge für den Anfänger, Mutige können auch ruhig 3 EL nehmen.

Zum Lammcurry kommt nun der Joghurt und, falls das ganze zu trocken erscheint, ein wenig Wasser. Gesalzen wird nach eigenem Geschmack.

Das Curry muss nun mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme 50-60 Minuten garen. Zwischendurch rührt man es um und schaut, ob eventuell noch Wasser hinzu gegeben werden muss.

Fertig ist das rote Lammcurry, wenn das Fleisch sehr zart ist und die Sauce eine dicke Konsistenz hat.

Dazu passt indisches Fladenbrot, Basmatireis, ein Mango Chutney und vielleicht ein mildes, vegetarisches Curry.

Tikka Masala Rezept

Tikka masala ist eine Würzpaste zum Marinieren von klein geschnittenem Fleisch (tikka). Das berühmte Gericht Chicken Tikka Masala wurde nicht in Indien, sondern in Großbritannien erfunden. Macht aber nix, denn die Mischung aus indisch und englisch ist äußerst delikat!

Hier zunächst das tikka masala Rezept:

  • 1 Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Chilischoten

tikka masala Paste Rezept: ungemahlene Gewürze:

  • ½ Zimtstange
  • 1 TL Koriandersamen
  • 2 grüne Kardamonkapseln, nur die Kerne
  • 4 Gewürznelken
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • Etwas Muskatnuss
  • 1 EL Paprikapulver
  • 2 El Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 kleiner Bund frischer Koriander oder glatte Petersilie
  • 3 EL Kokosraspeln

Zunächst werden die ungemahlenen Gewürze in einer Pfanne ohne Fett angeröstet, bis sich ein wohliger Duft verbreitet. Dabei sollte man jedoch vorsichtig sein, der kritische Punkt ist schnell überschritten. Sie dürfen auf keinen Fall braun werden! Nachdem sie abgekühlt sind, werden sie in einem Mörser zerstoßen oder in der Küchenmaschine gemahlen. Wer Freude am Kochen mit Gewürzen findet, sollte sich einen guten Mörser zulegen. Zum einen ist das Mahlen mit der Küchenmaschine umständlicher, zum anderen werden die Gewürze dabei häufig zu fein gemahlen und ein Teil des Aromas verfliegt.

Sind die Gewürze vorbereitet, werden Knoblauch und Ingwer geschält und die Chilischoten entkernt und halbiert. Jetzt werden einfach alle Zutaten in der Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab zu einer feinen Paste verarbeitet. Wer keinen Koriander mag, kann ihn durch Petersilie ersetzen. Diese Tikka Masala Paste wird nun zu einem leckeren Curry weiter verarbeitet. Statt Chicken Tikka Masla kann es auch ein beef oder fish masala sein, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Gosht Biryani Rezept

Gosht Biryani ist im Prinzip ein Rezept für ein indisches Lammcurry. Dieses Lammcurry Rezept gehört zu meinen absoluten Favoriten. Man muss dazu natürlich – wie ich – ein Fan von Lammfleisch sein…

Gosht Biryani Rezept: Zutaten für 4 Personen

  • 350g Basmatireis
  • 3-4 EL Ghee
  • 500g Lammfleisch (Keule oder Schulter)

Gosht Biryani Rezept: Marinade:

  • 250g stichfester Joghurt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt

Gosht Biryani Gewürzmischung Rezept: Gewürze ungemahlen

  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 5 Nelken
  • 6 grüne Kardamonkapseln, nur die Kerne
  • 1 Zimtstange
  • 3 getrocknete Chilischoten
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Salz
  • 10 Mandeln
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 kleine Dose gehackte Tomaten
  • 2 EL Rosinen
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz
  • Koriander

Für dieses Gosht Biryani Rezept werden viele Gewürze benötigt. Wer sich nicht so viele indische Gewürze kaufen möchte, kann alternativ eine fertige Gewürzmischung für Biryani ausprobieren, die es in asiatischen Geschäften zu kaufen gibt. Damit ist jedoch kein Fertigprodukt gemeint, sondern eine Tüte, in der verschiedene, getrocknete und ungemahlene Gewürze gemischt sind oder alternativ eine Mischung gemahlener Gewürze.

Zunächst werden alle ungemahlenen Gewürze und die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett angeröstet, bis sie duften. Anschließend werden sie in einem Mörser oder der Küchenmaschine gemahlen und mit Joghurt, Knoblauch, Zitronensaft und Salz gemischt.

Das Lammfleisch wird in mundgerechte Würfel geschnitten und in der Marinade mehrere Stunden oder besser über Nacht eingelegt.

Für das Lamm Biryani braucht man einen geeigneten Bräter mit gut schließendem Deckel. In diesem wird auf dem Herd zunächst das Ghee erhitzt, die Zwiebel gedünstet und das Fleisch kurz angebraten. Zum Fleisch kommen nun der Reis, die Rosinen, das Kurkuma und Salz nach Geschmack. Abgelöscht wird das Ganze mit den Tomaten und vier Tassen Wasser.

Der Deckel wird nun gut verschlossen und das Lammcurry kommt für ca. 50 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen.
Ein Inder würde jetzt sicher sagen: Zwischendurch niemals den Deckel öffnen! Ich gestehe, dass die Versuchung besonders beim ersten Mal zu groß ist und es hat dem Gericht bei mir noch nie geschadet, wenn ich nach 30 Minuten den Garzustand einmal kontrolliert habe.

Vor dem Servieren wird das Gosht Biryani mit der Gabel aufgelockert und mit frischem Koriander bestreut.

Curry masala

Curry masala ist nichts anderes, als eine Gewürzmischung für ein Curry. In der indischen Küche und auch in weiteren Küchen Asiens versteht man unter einem Curry eine Zubereitungsart für Speisen. Mit dem Curry Pulver, das hierzulande auf die Curry Wust kommt, hat ein indisches Curry Masala nur sehr wenig zu tun.

In Indien hat wahrscheinlich fast jede Hausfrau ihr eigenes curry masala rezept. Es gibt unzählige Varianten, hier sind gleich drei:

Curry Masala Rezept für Fleisch:

  • 1 EL Koriander
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 2 getrocknete Chilischoten
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Bockshornklee
  • 2 Sternanis
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 EL Senfkörner
  • 2 grüne Kardamonkapseln

Curry Masala Rezept: Gemahlene Gewürze:

  • ½ TL Muskatnuss
  • 1 Prise Asafoetida
  • 1 EL Paprika
  • 1EL Kurkuma

Curry Masala Rezept für Geflügel:

  • 2 EL Koriander
  • 2 getrocknete Chilischoten
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 TL Bockshornklee
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • ½ Zimtstange
  • 4 Gewürznelken
  • 2 grüne Kardamonkapseln, nur die Kerne

Curry Masala Rezept für Huhn: Gemahlene Gewürze:

  • ½ TL Ingwerpulver
  • ½ TL Macisblüte oder Muskatnuss
  • 1 Prise Asafoetida
  • 1 EL Kurkuma

Curry Masala Rezept für Gemüse:

  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriander
  • 2 grüne Kardamonkapseln, nur die Kerne
  • ½ Zimtstange
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner

Curry Masala Rezept für Gemüse: Gemahlene Gewürze

  • 1 EL Kurkuma
  • ½ TL Ingwerpulver

Die Zubereitung ist bei allen drei Gewürzmischungen gleich. Die ungemahlenen Gewürze werden in einer Pfanne ohne Fett geröstet, bis sie duften. Dabei dürfen sie jedoch nicht braun werden. Anschließend werden sie im Mörser oder in der Küchenmaschine gemahlen und mit den ungemahlenen Gewürzen gemischt. Wer nicht so viele einzelne indische Gewürze kaufen möchte, kann sich zunächst auch einmal in indischen oder asiatischen Geschäften umschauen. Dort findet man meistens eine große Auswahl fertiger Curry Masala Gewürzmischungen. Allerdings sind frisch geröstete und gemahlene Gewürze um einiges aromatischer und wer Gefallen am indisch kochen findet, wird sich früher oder später mit unterschiedlichen Gewürzen eindecken.

Chicken Tikka Masala

Hier ist das berühmte Chicken Tikka Masala, das in Indien gänzlich unbekannt sein soll, hierzulande jedoch ein Klassiker in vielen indischen Restaurants ist. Den Briten sei Dank, denn diese europäische Annäherung an die indische Küche hat das Zeug zum Lieblingsessen!

Zutaten für 4 Personen Chicken Tikka Masala:

  • 650g Hühnerbrustfilet
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 EL Zucker oder Honig
  • 3 EL Öl
  • Salz

Zutaten für 4 Personen Chicken Tikka Masala Paste:

  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 200ml pürierte Tomaten
  • 200ml saure Sahne oder 100ml süße Sahne
  • Salz, Pfeffer

Das Hühnerbrustfilet wird in vielen Rezepten auf dem Backblech im Ofen gegart. Dabei wird es jedoch recht trocken, diese Variante hier ist besser.

Das Fleisch wird in mundgerechte Streifen geschnitten und mit der Stärke gut vermischt. In einem Wok oder einer Pfanne mit hohem Rand werden die Fleischstücke in Öl unter Wenden gut angebraten. Nach kurzer Zeit gibt man Zucker oder Honig und etwas Salz hinzu. Der Zucker karamellisiert und die Fleischstücke werden besonders knusprig.

Das Hühnchenfleisch wird nun wieder aus dem Wok genommen und beiseite gelegt.

Im verbleibenden Fett wird nun die Zwiebel angedünstet.

Eine schöne Abwandlung ergibt sich, wenn man zusätzlich noch einige Streifen Paprika, fein geschnittene Möhre und sogar Pilze hinzu gibt. Dann ist es allerdings kein original Chicken Tikka Masala Rezept mehr!

Zu den Zwiebeln kommt nun die Tikka Masala Paste und zwar die gesamte Menge aus vorherigem Rezept. Wem das zu heftig ist, der kann die Menge natürlich auch reduzieren.

Die Paste wird ganz kurz (nur einige Sekunden) im heißen Öl angebraten und mit den pürierten Tomaten und der Sahne abgelöscht. 10 Minuten leise köcheln lassen. Nun kommt das Fleisch wieder zurück in den Wok. Das Chicken Tikka Masala kocht jetzt noch einmal auf, wird abgeschmeckt und mit Basmatireis serviert.

rotes Linsen Curry

Bei Linsen scheiden sich bekanntlich die Geister. Die einen lieben sie, die anderen können gerne darauf verzichten. Rote Linsen jedoch sollten auch Linsenskeptiker einmal probieren.

Dieses Linsen Curry Rezept ist besonders aromatisch und kann als vegetarisches Hauptgericht oder zusammen mit einem Fleischgericht serviert werden.

Zutaten für 4 Personen:

  • 350g rote Linsen
  • 2 EL Ghee oder Butterschmalz
  • Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 kleine Dosen geschälte Tomaten
  • 1TL Tamarindenpaste, ersatzweise Zitronensaft

Gewürze für ein rotes Linsen Curry (getrocknet und ungemahlen):

  • 1 TL Koriander
  • 1-2 Chilischoten
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2TL Bockshornklee
  • ½ Zimtstange
  • 1TL schwarze Senfsamen

Gemahlene Gewürze für ein rotes Linsen Curry:

  • 1/2TL Kurkuma
  • ½ TL Paprika, edelsüß
  • Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • 1 kleine Prise Asafoetida
  • 1 TL Zucker

Zum Servieren eines roten Linsen Curry:

250g stichfester Joghurt (3,5-10% Fett)
Salz

Zunächst werden die Gewürze geröstet. Frisch geröstete Gewürze sind in der indischen Küche ganz wichtig. Sie werden sehen, riechen und schmecken, dass sich der Aufwand lohnt. Die Gewürze werden einfach ohne Fett in einer beschichteten Pfanne unter Rühren angeröstet. Sobald die Senfsamen springen und sich ein Duft wie aus 1000 und einer Nacht in der Küche verbreitet, sind sie fertig. Vorsicht, nicht braun werden lassen!

Die Gewürze müssen jetzt kurz abkühlen und gemahlen werden. Das geht am Besten in einem Mörser, alternativ eignet sich auch eine Küchenmaschine mit Schlagmesser.

Jetzt werden Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein gehackt und in Ghee angeschwitzt. Dann kommen die gewaschenen Linsen, die gerösteten Gewürze und Salz hinzu und werden kurz durchgerührt, bevor man das Ganze mit den gehackten Dosentomaten incl. Saft ablöscht.

Die Linsen sollten gut mit Flüssigkeit bedeckt sein, eventuell gibt man noch etwas Wasser bei.

Die Linsen müssen ca. 20-30 Minuten leise und zugedeckt köcheln. Sie sind gar, sobald sie weich aber noch nicht zerfallen sind.
Sobald die Linsen fertig sind, werden sie mit den übrigen, gemahlenen Gewürzen und der Tamarindenpaste abgeschmeckt. Keine Angst vor Asafoetida, der Geruch ist furchtbar, nicht umsonst heißt er auch Teufelsdreck, in kleinen Dosen unterstreicht er jedoch den Geschmack von Speisen.

Das Linsen Curry muss nun noch ein paar Minuten durchkochen und kann mit indischem Fladenbrot oder Basmatireis serviert werden. Dazu gehört eine Schale gesalzener Joghurt, von dem sich jeder nach Belieben zu den Linsen nehmen kann.

vegetarisches Curry

Ein vegetarisches Curry ist im Prinzip ganz einfach. Eine beliebige Gemüsemischung wird in Ghee geschmort, mit einer Gewürzmischung aromatisiert und mit Kokosmilch abgelöscht. Hier ist ein einfaches vegetarisches Curry Rezept, das beliebig abgewandelt werden kann. Um die Fantasie anzuregen, sind gleich zwei unterschiedliche Gewürzmischungen mit dabei. Für alle, die es scharf mögen, empfiehlt sich das Sambaar Pulver, für empfindlichere Gemüter eher das milde Garam Masala.

indische Gewürzmischungen

Garam Masala Rezept

  • 1 kleine Zimtstange
  • 2 EL Koriandersamen
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 4-5 grüne Kardamon-Kapseln, nur die Kerne
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1/2 Muskatnuss
  • 1/2 TL Gewürznelken

Sambaar Pulver Zutaten

  • 3-8 getrocknete Chilischoten
  • 2,5 EL Koriandersamen
  • 1 TL Bockshornklee
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 EL Kurkuma (wird nicht geröstet)

Das Sambaar Curry Rezept ist einfach, wenn man alle Zuaten beisammen hat. Die Gewürze werden gemischt und ohne Fett in einer beschichteten Pfanne geröstet bis sie duften und anschließend im Mörser zerstoßen oder in der Küchenmaschine gemahlen.

Das vegeatrische Curry Rezept:

Zutaten für 4 Personen.

800g Gemüsemischung nach Belieben zum Beispiel Paprika, Kartoffeln, Blumenkohl, Möhre, Kürbis, Süßkartoffel, Weißkohl, Erbsen, Zuckerschoten, Kochbanane, Pilze etc.

  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 EL Ghee oder Butterschmalz
  • Salz
  • 1-3 EL Gewürzmischung nach Wahl
  • 1-2 EL Zitronensaft oder 1 TL Tamarindenpaste
  • Frischer Koriander

Die Gemüse werden in mundgerechte Stücke geschnitten, nicht zu klein, damit sie beim Garen nicht zerfallen. Das Ghee wird im Wok oder einem Kochtopf erhitzt und die Zwiebeln und der Knoblauch darin angebraten. Dann kommt das Gemüse hinzu und wird eine Weile unter Rühren mitgedünstet. Bei der Auswahl der Gemüsesorten sollte darauf geachtet werden, dass die Garzeit ungefähr gleich ist. Ansonsten muss man sie entsprechend zeitlich versetzt hinzugeben. Jetzt wird gesalzen und mit einer Gewürzmischung nach Wahl gewürzt. Wer sich nicht sicher ist, sollte zunächst wenig verwenden und später abschmecken. Das Gemüse wird nun mit der Kokosmilch abgelöscht und zugedeckt 10-15 Minuten gegart bis es weich ist. Zitronensaft oder Tamarindenpaste bilden einen schönen Kontrast zur Süße der Kokosmilch, mit einem von beiden wird abgeschmeckt.

Das Gemüsecurry wird mit Basmatireis serviert und mit frischem Koriander bestreut.

Nachdem ich mich in die Kunst des Chutney Machens eingearbeitet habe und die Chutneys zu Beginn nur mit Brot probiert habe, geht es nun an ein Gericht mit Mango Chutney (Wie macht man ein Mango Chutney?).

Zutaten für 4 Personen:

  • 450g Putenbrustfilet
  • 2EL Ghee oder Butterschmalz
  • 2 Paprikaschoten, Farben nach Wahl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 dicke Scheibe Ingwer
  • 1-2 rote Chilischoten
  • 4 Tomaten aus der Dose, gehackt
  • 1 EL Garam Masala
  • ½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • Schwarzer Pfeffer,
  • Salz
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2-4 EL Mango Chutney nach Geschmack
  • Frischer Koriander

Zunächst wird das Putenfleisch in mundgerechte Stücke und die Paprika in feine Streifen geschnitten. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chilischoten werden sehr fein gehackt.

Ghee ist indisches Butterschmalz, wer häufiger indisch kochen möchte, sollte sich unbedingt eine Dose Ghee in einem asiatischen Lebensmittelgeschäft besorgen, der nussig-aromatische Geschmack ist unvergleichlich.

Auch für die indische Küche ist ein Wok gut geeignet, er sollte jedoch einen Deckel haben. Alternativ eignet sich eine Pfanne mit hohem Rand oder auch ein guter Kochtopf.

Das Ghee wird im Wok erhitzt und das Fleisch darin unter Wenden schön kross angebraten. Wenn es fast fertig ist, kommen Salz, Garam Masala und Kreuzkümmel hinzu, damit die Gewürze im heißen Fett ein wenig „angefeuert“ werden, das bringt sie so richtig zum duften!

Das Fleisch wird nun beiseite gelegt und im verbleibenden Fett werden Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Chili und Paprika zugedeckt bei nicht zu großer Hitze gedünstet, bis die Gemüse weich sind. In der indischen Küche wird Gemüse meistens sehr weich gekocht, wer es lieber knackig mag, kann es natürlich auch bissfest garen.

Jetzt kommt das Fleisch zusammen mit den übrigen Zutaten (bis auf den Koriander) unter die Gemüse und man lässt alles zusammen zugedeckt noch einige Minuten kochen. Vor dem Servieren wird das Gericht mit gehacktem Koriander bestreut. Dazu passt natürlich Basmatireis und/oder indisches Brot wie zum Beispiel Nanbrot oder Chapatis.

Mango Chutney Rezept

Diese süße-pikante mango chutney ist ein Klassiker der indischen Küche. Chutneys in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gehören zu einem indischen Essen einfach dazu. Sie werden als würzende Beigabe auf den Tisch gestellt oder auch verwendet, um eine Sauce damit zu verfeinern. Bei einem Chutney handelt es sich immer um eine gekochte Sauce aus Früchten, Gemüsen oder Kräutern, die zusammen mit Gewürzen, Essig und Zucker eingekocht werden.

Die Mango wird in Indien als die Königin unter den Früchten bezeichnet und so ist auch ein Mango Chutney wahrhaftig königlich. Diese fruchtige Sauce passt nicht nur zum indischen Essen gut, Sie werden sehen, wie schnell sich das Glas in Ihrem Kühlschrank leert. Die Mangosauce passt auch hervorragend zu Gegrilltem und manch einer isst sie sogar zu einem Stück Käse.

Mango Chutney Rezepte gibt es entsprechend wie Sand am Meer, manchmal auch Mango Chutney Sauce genannt. Mir geht es darum das Rezept einfach und gleichzeitig raffiniert zu machen, lesen Sie selbst.

Das Mango Chutney Rezept

Zutaten für 1-2 Gläser

  • 1 Mango
  • 2 rote Chilischoten, fein gehackt
  • 1kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm), fein gehackt
  • 6 EL Palmzucker oder brauner Zucker
  • ½ TL Salz
  • 3 EL Apfelessig
  • 1 Sternanis
  • 3 Kapseln grüner Kardamon
  • Schwarzer Pfeffer
  • Evtl. 3-6 EL Apfelsaft oder Wasser

Zunächst wird die Mango geschält und das Fruchtfleisch vom Stein geschnitten. Eine reife Mango zu bekommen ist in Deutschland nicht so einfach. Die besten Mangos gibt es bei indischen oder asiatischen Lebensmittelhändlern. Eine gute Mango duftet! Scheuen Sie sich also nicht, ihre Nase zur Begutachtung hinzuzuziehen! Die Frucht sollte auf Druck ganz leicht nachgeben, dann ist sie reif.

Das Fruchtfleisch wird gewürfelt, in einen Topf gegeben und einfach mit den übrigen Zutaten vermischt. Sternanis und Kardamon werden ganz gelassen.

Den Apfelsaft kann man später hinzugeben, falls man das Gefühl hat, die Mangosauce wird zu trocken.

Das Ganze lässt man nun kurz aufkochen, schaltet die Herdplatte niedrig und lässt die mango chutney sauce 30-40 Minuten unter gelegentlichem Rühren offen köcheln. Das Chutney ist fertig, wenn die Fruchtstücke zerfallen sind und die Konsistenz an Marmelade erinnert. Noch heiß wir es in ein Schraubglas gefüllt. Auch wenn das Chutney einige Wochen haltbar ist, sollte es im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Huhn mit Litschies

Oh ja! Litschies zum Nachtisch wollte ich beim Chinesen immer. Ich war schon ein bisschen komisch als Kind, ich habe so ziemlich alles gegessen. Nur bei Innereien habe ich völlig gestreikt. Auf der anderen Seite war ich mit meinen Eltern auch niemals in China und habe echte chinesische Rezepte probiert, vermutlich hätte ich da da öfter gestreikt. Wie auch immer, das Huhn mit Litschies gehört nicht unbedingt zu den Klassikern, ist aber sehr lecker und gibt Einblick in die Kunst, die Zunge auf mehreren Geschmacksnerven gleichzeitig zu treffen.

Huhn mit Litschies Rezept

Zutaten für 4 Personen:

  • 750g Hühnerbrustfilet
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Sojasauce
  • 1TL dunkles Sesamöl
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Stärkemehl
  • Öl zum Frittieren (z.B. Erdnussöl oder Sonnenblumenöl)
  • 1 Zwiebel, geviertelt und in nicht zu dünne Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Chilischote, fein gehackt
  • 1 kleines Stück Ingwer, fein gehackt
  • 1 Dose Litschis, abgetropft (Flüssigkeit aufheben)
  • 100 ml Flüssigkeit von den Litschis
  • 125 ml Hühnerbrühe
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 gehäufter TL Stärkemehl

Für die Marinade werden Sojasauce, Salz, Zucker und Sesamöl vermischt und das in mundgerechte Würfel geschnittene Hühnerfleisch wird darin mindestens 3 Stunden im Kühlschrank mariniert. Im Wok wird nun genügend Öl erhitzt um das Fleisch darin schwimmend zu frittieren.

Unter das marinierte Fleisch wird nun das Stärkemehl gemischt, das geht am besten einfach mit den Händen. Durch den Rest der Marinade und das Stärkemehl entsteht eine dünne Teigschicht, die beim Ausbacken schön knusprig wird.
Wenn das Öl heiß genug ist, wir das Fleisch darin goldgelb ausgebacken, herausgenommen und auf ein Küchenpapier gelegt zum Abtropfen. Das Öl wird nun aus dem Wok genommen, zum Beispiel mit einer Schöpfkelle, bis nur noch ein wenig übrig ist, um darin die Zwiebeln zu braten. Das mit dem heißen Öl ist nicht ganz ungefährlich, sie können, wenn es ihnen zu heikel erscheint, den Wok auch einfach beiseite stellen und die Sauce in einer Pfanne mit hohem Rand oder einem Topf zubereiten. Die Zwiebeln werden mit Knoblauch, Ingwer und Chili angebraten, bis sie glasig sind und mit der Flüssigkeit der Litschis und der Brühe abgelöscht. Hinzu kommen jetzt Ketchup und das mit etwas kaltem Wasser angerührte Stärkemehl. Geben sie die Litschis in die Sauce und lassen die alles kurz aufkochen, bis die Sauce angedickt ist. Das Fleisch wird nun mit der Sauce serviert. Wenn sie ihr Gericht nicht sofort servieren, müssen sie Fleisch und Sauce getrennt voneinander warmhalten, damit die knusprige Teigschicht nicht durchweicht.

Zu dem Huhn mit Litschis wird Reis gegessen.

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